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Drese würdigt großes Engagement des SV Motor Barth

Barth – Sportministerin Stefanie Drese informierte sich am (heutigen) Dienstag über die Entwicklung und Angebote des SV Motor Barth e.V. „Der SV Motor ist fest in der Region verwurzelt und zeichnet sich durch eine Kombination aus sportlichem Ehrgeiz und familiärer Atmosphäre aus“, sagte Drese nach ihrem Besuch.

Die Ministerin hob besonders das hohe Engagement des Vereins im Kinder- und Jugendsport hervor. „Auf der Nachwuchsarbeit liegt ein besonderer Fokus im Verein. Mit großem Einsatz und viel Fachwissen begleiten die Trainerinnen und Trainer junge Talente, fördern individuelle Fähigkeiten und vermitteln Werte, die weit über den Sport hinausgehen: Disziplin, Zusammenhalt und Selbstvertrauen“, so Drese.

Insgesamt kann beim SV Motor Barth e.V. in neun Abteilungen Sport getrieben werden. Junge und ältere Menschen finden Angebote von der Gymnastik, über Tischtennis, Handball und Leichtathletik bis hin zum Kraftsport und dem Spielmannszug. Der Verein hat derzeit insgesamt rund 580 Mitglieder.

Bekannt ist der SV Motor Barth insbesondere für seine Handballabteilung, die sechs Kinder- und Jugendmannschaften von den Minis bis zur C-Jugend sowie die Frauen- und Männermannschaft umfasst.

Für die Handballerinnen und Handballer hatte Drese auch eine kleine Überraschung im Gepäck. Die Ministerin konnte einen Fördermittelbescheid in Höhe von gut 9.000 Euro aus dem Bürgerfonds des Landes überreichen. „Die Mittel sind für die Anschaffung von Trainingsmaterialien, einheitlicher Aufwärmkleidung und Erste-Hilfe-Kühlboxen vorgesehen, um das professionelle Auftreten der Mannschaften zu fördern und die Erstversorgung bei Verletzungen zu erhöhen“, teilte Drese mit.

Drese: „Der SV Motor Barth ist mehr als Training und Spielbetrieb. Durch das große ehrenamtliche Engagement vieler Menschen wird in der Region ein Umfeld geschaffen, in dem Sport Freude macht und Gemeinschaft gelebt wird.“

Jeden zweiten Tag verzeichnen die Frauenschutzhäuser Neuzugänge

Gleichstellungsministerin Jacqueline Bernhardt sagte beim Besuch in Ribnitz-Damgarten: „Jeder Hilfe suchenden Frau wird Hilfe geboten.“

Ribnitz-Damgarten . „Frauenschutzhäuser sind ein unverzichtbarer Teil des Hilfe- und Beratungsnetzes in Mecklenburg-Vorpommern. Allein die Polizeiliche Kriminalstatistik des Landes vom Vorjahr beweist die Notwendigkeit der Anlaufstellen. Drei Viertel der Betroffenen von häuslicher Gewalt sind Frauen. Bei 5.204 erfassten Fällen waren letztes Jahr insgesamt 3.871 Frauen betroffen. Für einige von ihnen ist das Frauenschutzhaus der letzte Ausweg.

Im vergangenen Jahr verzeichneten alle neun Frauenschutzhäuser in Mecklenburg-Vorpommern 185 Neuzugänge. Das waren zwar vier weniger als im Jahr 2024, dennoch ist die Zahl der hilfesuchenden Frauen weiter hoch. Statistisch gesehen gab es jeden zweiten Tag einen Neuzugang“, bilanziert die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Jacqueline Bernhardt beim Besuch des Frauenschutzhauses Ribnitz-Damgarten.

„Jeder Hilfe suchenden Frau, selbst wenn sie nicht in ein Frauenschutzhaus aufgenommen werden kann, wird Hilfe angeboten dank des Engagements des umfassenden Hilfe- und Beratungsnetzes im Land. Frauenschutzhäuser bieten von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen und ihren Kindern in akuten Krisensituationen Schutz, Sicherheit und Perspektiven.

Sie bieten vor allem auch den Kindern ein Stück Normalität. Alle Mitarbeiterinnen begleiten die Betroffenen psychosozial, beraten in komplexen Lebenslagen und geben Halt auf dem Weg in ein Leben, das von Gewaltlosigkeit geprägt sein sollte“, so Gleichstellungsministerin Jacqueline Bernhardt.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern fördert ein flächendeckendes spezialisiertes Hilfe- und Beratungsnetz für Betroffene von häuslicher und sexualisierter Gewalt. Das Frauenschutzhaus Ribnitz-Damgarten ist seit 2006 Anlaufpunkt für Frauen, die von häuslicher und sexualisierter Gewalt betroffen sind. Zwölf Plätze stehen hier zur Verfügung, drei Mitarbeiterinnen betreuen die Frauen. Träger der Einrichtung ist der AWO Kreisverband Nordvorpommern, Hansestadt Stralsund und Hansestadt Greifswald e. V.

Schwesig: Vorpommern-Politik hat sich bewährt

Barth – Eine Bilanz der Vorpommern-Politik der letzten fünf Jahre haben Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern und das östliche Mecklenburg Heiko Miraß heute bei einem Treffen mit dem Vorpommern-Rat in Barth gezogen.

„Vorpommern hat in den letzten zehn Jahren spürbar an Attraktivität gewonnen. Es war richtig, dass wir ab 2016 ein besonderes Augenmerk auf den östlichen Landesteil gerichtet haben. Die Vorpommern-Politik mit einem Vorpommern-Staatssekretär, dem Vorpommern-Rat und dem Vorpommern-Fonds hat sich bewährt. Sie sollte auch in Zukunft fortgeführt werden“, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig im Anschluss an die Sitzung. Auch die Ausweitung auf das östliche Mecklenburg zu Beginn dieser Wahlperiode habe sich als richtig herausgestellt.

„Die Arbeitslosigkeit ist im östlichen Landesteil in den letzten Jahren schneller gesunken, die Wertschöpfung pro Kopf stärker gestiegen. Das stimmt uns positiv. Dennoch bleiben die strukturellen Herausforderungen hoch, es gibt weiter einen Aufholbedarf“, bilanzierte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern und das östliche Mecklenburg Heiko Miraß.

Die Landesregierung habe gerade in den letzten fünf Jahren wichtige Projekte im östlichen Landesteil auf den Weg gebracht. „Wir haben mit dem neuen Inselhafen Prerow und dem Skywalk auf Rügen den Tourismus in Vorpommern gestärkt. Die neue Galerie der Romantik in Greifswald, das fertig sanierte Deutsche Meeresmuseum in Stralsund und der Papenhof hier in Barth bereichern das kulturelle Leben in Vorpommern. Und mit dem Ikareum ist das nächste große Projekt schon auf dem Weg“, erklärte die Ministerpräsidentin.

Auch wirtschaftlich habe Vorpommern an Stärke gewonnen. „Im Moment spüren Unternehmen im ganzen Land die schwierige wirtschaftliche Lage in Deutschland. Schaut man sich die letzten zehn Jahren an, dann hat Vorpommern an Wirtschaftskraft gewonnen. Das schafft und sichert Arbeitsplätze. In Pasewalk haben sich Birkenstock und Topregal angesiedelt. Die Werftstandorte haben neue Perspektiven. Wolgast profitiert von neuen Aufträgen in Folge der Zeitenwende. Und in Stralsund ist die Stadt dabei, ein modernes maritimes Gewerbegebiet aufzubauen. In Gesprächen mit der Bundesregierung ist es uns gelungen, die Finanzierung der Ortsumgehung Wolgast abzusichern“, sagte Schwesig weiter.

„Mit dem Fonds für Vorpommern und das östliche Mecklenburg konnten wir die wirtschaftliche, kulturelle und soziale Entwicklung zusätzlich unterstützen. Unser großer Dank gilt den vielen ehrenamtlich Aktiven. Sie zu unterstützen ist unser Schwerpunkt. Unter den von 2022 bis zum Monat März 2026 geförderten 1.086 Projekten bei einer Gesamtfördersumme von 12,4 Mio. Euro waren, in der Regel kleinere, Vereine mit 549 Zuwendungen und Zuschüssen von 4,8 Mio. Euro die wichtigste Zielgruppe des Fonds. Das soll auch in Zukunft so bleiben, denn gerade in diesen ehrenamtlichen Strukturen wachsen Ideen und Konzepte, die das Leben im Osten des Landes bereichern“ erklärte der Beauftragte für den östlichen Landesteil Miraß.

„Ich bin sehr beeindruckt vom Engagement der Menschen in Vorpommern, von den Kommunalpolitikern ebenso wie von den Unternehmern und die vielen Ehrenamtlichen. Sie haben unter oft nicht einfachen Bedingungen viel für ihre Region erreicht. Darauf kann Vorpommern sehr stolz sein“, ergänzte Schwesig.

Es müsse weiter ein besonderes Augenmerk auf den östlichen Teil des Landes gerichtet werden. „Die wichtigste Aufgabe ist auch in Zukunft, die Wirtschaftskraft zu stärken und damit Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern. Wir werden beim Bund darauf drängen, dass wichtige Verkehrsprojekte wie die Vorpommern-Magistrale und die Darßbahn weiter vorangebracht werden. Und wir wollen das Ehrenamt und den sozialen Zusammenhalt in Vorpommern weiter stärken“, erklärte die Ministerpräsidentin zu ihren Plänen für die Zukunft.

„BüGem 2.0“: Gesetz tritt in Kraft

Wolfgang Blank: „Die Menschen vor Ort profitieren, wenn aus Wind und Sonne Strom erzeugt wird.“

Schwerin – Mit der heutigen Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt tritt am morgigen Mittwoch die Neufassung des Bürger- und Gemeindenbeteiligungsgesetzes (BüGem) in Kraft. Die Landesregierung hat damit die Rahmenbedingungen für die Nutzung erneuerbarer Energien vor Ort grundlegend weiterentwickelt und verbessert. Unter anderem gilt das neugefasste Gesetz künftig auch für Photovoltaik-Freiflächenanlagen.

Dazu sagte Dr. Wolfgang Blank, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit: „Erneuerbare Energien sind ein entscheidender Standortvorteil für unser Land – für eine zukunftsfähige Wirtschaft, nachhaltige Wertschöpfung und gute Arbeitsplätze. Mit dem BüGem 2.0 sorgen wir dafür, dass Bürgerinnen und Bürger und unsere Gemeinden einfacher und stärker als bisher davon profitieren, wenn vor Ort aus Wind und Sonne Strom erzeugt wird. Mehr Beteiligung heißt auch mehr Akzeptanz. Deshalb schaffen wir einfache und transparente Beteiligungsformate. Mit dem BüGem 2.0 stärken wir die Position der Gemeinden und ermöglichen faire Verhandlungen auf Augenhöhe mit den Energie-Unternehmen.“

Ziel der Neufassung des Gesetzes ist es, regionale Wertschöpfung zu erhöhen und die Akzeptanz für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien auch durch eine finanzielle Beteiligung der Menschen vor Ort nachhaltig zu stärken. Bei Windenergieanlangen erhalten die Bürgerinnen und Bürger sowie die Gemeinden pro vollem Megawatt installierter Leistung standardmäßig jeweils insgesamt 5.000 Euro jährlich. Bei Photovoltaik-Freiflächenanlagen sind es jeweils insgesamt 1.000 Euro pro Jahr. Durch zusätzliche Anreize für die Nutzung von Direktstrom profitieren auch Unternehmen stärker von den neuen Regelungen und tragen zur Wertschöpfung vor Ort bei.

Mit dem Bürger- und Gemeindenbeteiligungsgesetz hat Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2016 das erste Beteiligungsgesetz dieser Art in Deutschland geschaffen. Betreiber von Windenergieanlagen an Land sind seither verpflichtet, Gemeinden sowie die Einwohnerinnen und Einwohner in der Umgebung finanziell zu beteiligen.

Grünes Licht für neuen Walrettungsversuch

Insel Poel – Am heutigen Morgen haben sich Veterinärinnen der privaten Initiative zum Rettungsversuch des vor Poel gestrandeten Buckelwals erneut ein Bild vom Gesundheitszustand des Tieres gemacht.

„Laut Einschätzung der Tierärztinnen ist der Wal transportfähig. Er atme regelmäßig, der Herzschlag sei normal. Festgestellt wurde eine leichte Bindehautentzündung, die von Schwebteilchen im Wasser herrühren könnte. Wir werden daher den Versuch, das Tier zu retten weiter dulden“, erklärt Umweltminister Dr. Till Backhaus, der ergänzt: „Das Rettungsteam plant, den Wal mittels breiter Gurte durch einen gespülten Kanal zu dem Lastkahn zu führen, in dem er anschließend verschifft werden soll.

Auch dieses Vorgehen werden wir dulden, durch unsere Veterinäre vor Ort jedoch genau beobachten. Oberstes Gebot bleiben der Tierschutz und das Tierwohl. Dafür trägt die Initiative die Verantwortung.“

Wie lange das Manöver dauern werde, könne man nicht abschätzen, erklärt Backhaus: „Es hat ein solches Vorhaben noch nie in Deutschland gegeben. Deshalb gibt es auch keine Erfahrungswerte. Klar ist: Wir alle hoffen, dass es glückt, das Tier wieder in die Freiheit zu bringen.

Mir ist aber wichtig, nochmals darauf hinzuweisen, dass uns das Schicksal dieses einen Tieres natürlich alle bewegt. Doch ich sehe es als unsere Pflicht an, auch den Zustand unserer Meere und der darin lebenden Tiere als Ganzes im Blick zu behalten. Der Wal vor Poel sollte uns mahnen, mehr für den Schutz der Artenvielfalt und wichtigen Ökosysteme zu unternehmen.“

Energie-Effizienz-Konferenz bietet Impulse für Unternehmen

Rostock – Unternehmen, die Energie sparen, Kosten senken und zukunftsfähig wirtschaften möchten, können dafür am 4. Juni bei der zweiten Energie-Effizienz-Konferenz Impulse bekommen. Beginn ist um 9 Uhr in der Rotunde der Hanse Messe. Zu dieser Fachtagung lädt MVeffizient, das Angebot für Unternehmen der Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern (LEKA MV). Geschäftsführende und Energiebeauftragte aus Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern können sich über aktuelle Entwicklungen, Praxisbeispiele und Fördermöglichkeiten informieren.

Im Mittelpunkt steht der Austausch darüber, wie Energieeffizienz in Betrieben umgesetzt werden kann. Mit Fachvorträgen, Best-Practice-Beispielen und interaktiven Formaten bietet die Veranstaltung zahlreiche Impulse. Die Teilnahme ist kostenfrei. Da die Plätze begrenzt sind, wird eine frühzeitige Anmeldung unter https://www.mv-effizient.de/veranstaltungen/energie-effizienz-konferenz-2026/ empfohlen.

„Energie zu sparen schont nicht nur den Geldbeutel. Es ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Denn durch weniger Energieverbrauch wird der CO2- Ausstoß gesenkt. Neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien ist die Einsparung von Energie bzw. die Steigerung der Energieeffizienz eine essenzielle Säule für das Erreichen der Klimaschutzziele MV. Den Klimaschutz entsteht ganz praktisch vor Ort: in den Unternehmen, in Kommunen, in Verwaltungsgebäuden und in Schulen“, sagt Klimaschutzminister Dr. Till Backhaus.

Gunnar Wobig, Geschäftsführer der LEKA MV, ergänzt: „Die Konferenz bringt Praktiker, Experten sowie Unternehmen zusammen, die bereits erfolgreich Wege zu mehr Energieeffizienz beschritten haben. Genau daraus entsteht der Mehrwert. Wer Energie, Ressourcen und Kosten nachhaltig senken will, bekommt hier konkrete Anregungen und Unterstützung bei der Umsetzung.“

 In Kooperation mit den Industrie- und Handelskammern in MV, der Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke der Deutschen Energie-Agentur (dena), dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und dem Verband kommunaler Unternehmen

e. V. (VKU) hat MVeffizient ein hochkarätiges Programm zusammengestellt. Die Keynote am Vormittag hält Olaf Höhn, Geschäftsführer von Florida Eis, der unter dem Titel „Nachhaltige Unternehmensentwicklung: Energie, Mobilität und Effizienz im Fokus“ Einblicke in die Praxis eines Unternehmens gibt, das Nachhaltigkeit und wirtschaftlichen Erfolg zusammen denkt. Weitere Themenblöcke greifen unter anderem digitale Lösungen für Ressourceneffizienz, Energiemanagementsysteme und die Arbeit der Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutznetzwerken auf.

Am Nachmittag spricht Frank Liebetrau, ESG-Manager und-Stratege bei der NordLB, über die Transformation, die finanzielle Herausforderung und große Chance zugleich ist. Stefanie Beitz, Projektleiterin Förderberatung beim Landeszentrum für erneuerbare Energien Mecklenburg-Vorpommern e. V., ergänzt mit Informationen zu den Fördermöglichkeiten. Daneben gibt es Umsetzungsbeispiele aus dem Land sowie eine zweite Keynote von Dr. Tim Meyer, unabhängiger Energieexperte und Buchautor. Er beleuchtet die Frage, wie der Umbau des Stromsystems Geschäftsmodelle und Investitionen von Unternehmen verändert.

Neben den Vorträgen bietet die Konferenz Raum für Austausch und Vernetzung. Auch die begleitende Ausstellung mit Anbietern von Lösungen rund um Energieeffizienz und erneuerbare Energien sorgt für zusätzliche fachliche Impulse. In der Mittagspause sowie während der Kaffeepausen können die Teilnehmenden mit Referentinnen und Referenten, Ausstellern und Teilnehmenden aus anderen Unternehmen ins Gespräch kommen. An Thementischen stehen die Expertinnen und Experten der Konferenz für Fragen zur Verfügung.

Zukunft des Rostocker Hafens

Staatssekretär Schulte: „Chancen der Energiewende nutzen“

Rostock – Der Rostocker Seehafen wird zum Schlüsselstandort der industriellen Transformation in Mecklenburg-Vorpommern. Darauf hat Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Schulte bei einer Veranstaltung der Initiative „Zukunftshafen Rostock“ hingewiesen.

„Die Energiewende ist nicht nur eine ökologische Aufgabe, sondern vor allem eine wirtschaftliche Chance. Für unsere Hafenstandorte gilt: Wer jetzt investiert, sichert sich die Wertschöpfung von morgen“, sagte Schulte.

Das Land setzt dabei bewusst auf den Ausbau des Rostocker Hafens. Seit 2021 wurden im Hafenumfeld zahlreiche Infrastrukturprojekte unterstützt. Mit Zuschüssen in Höhe von rund 146 Millionen Euro wurden Investitionen von über 200 Millionen Euro angestoßen. „Wir reden nicht nur über Transformation – wir finanzieren sie auch“, so Schulte.

Gleichzeitig stellt das Land die Weichen für die nächste Entwicklungsstufe: Mit einer gemeinsamen Potenzialanalyse für die Häfen Rostock und Sassnitz/Mukran sollen die industriellen und energetischen Perspektiven systematisch erschlossen und neue Ansiedlungen vorbereitet werden.

Klar ist aber auch: Die Chancen werden nur genutzt, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. „Wir brauchen schnellere und verlässlichere Genehmigungsverfahren. Wenn Projekte zu lange dauern, gehen Investitionen verloren – und mit ihnen Arbeitsplätze und Wertschöpfung“, betonte Schulte.

Zentrale Abschlussprüfungen starten

Bildungsministerin Simone Oldenburg wünscht den Prüflingen viel Erfolg

Schwerin – In dieser Woche beginnen an den Schulen in Mecklenburg-Vorpommern die Abschlussprüfungen. In diesem Jahr sind rund 11.600 Schülerinnen und Schüler in 46 Prüfungsfächern für die Abschlussprüfungen angemeldet. Den Anfang macht die zentrale und ländergemeinsame Abiturprüfung im Fach Deutsch am Dienstag, 28. April 2026. Die weiteren ländergemeinsamen Abiturprüfungen finden an folgenden Terminen statt:

  • Englisch am 30. April 2026,
  • Mathematik am 6. Mai 2026,
  • Französisch am 8. Mai 2026,
  • Biologie am 12. Mai 2026,
  • Physik am 13. Mai 2026 und
  • Chemie am 19. Mai 2026.

Die zentralen Abschlussprüfungen für die Mittlere Reife starten am 21. Mai mit dem Fach Deutsch und die der Fachoberschule am 18. Mai 2026 ebenfalls mit dem Fach Deutsch. Alle Termine der Abschlussprüfungen sind auf dem Bildungsserver MV unter „Prüfungen und Abschlüsse“ einsehbar.

Bildungsministerin Simone Oldenburg wünscht den Prüflingen viel Erfolg: „Die Abschlussprüfungen markieren einen bedeutenden Abschnitt nach vielen Jahren des Lernens und persönlichen Wachsens. Gehen Sie mit Zuversicht und Vertrauen in Ihre eigenen Fähigkeiten in diese Zeit. Sie haben sich gemeinsam mit Ihren Familien und Lehrkräften gut vorbereitet – nun wünsche ich Ihnen Ausdauer, Konzentration und gute Ergebnisse.“

Im Abitur werden in den allgemein bildenden und berufsbezogenen Fächern in diesem Jahr insgesamt 16.093 Prüfungen schriftlich abgelegt. Die Zahl der Abiturientinnen und Abiturienten liegt bei 5.360 Prüflingen. Zu den Prüfungen der Mittleren Reife sind 6.220 Schülerinnen und Schüler angemeldet. An den Fachoberschulen treten 31 Prüflinge ihre Abschlussprüfungen zur Fachhochschulreife an.