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Ausbau des Bildungscampus der Berufsfachschule Greifswald

Dr. Wolfgang Blank: „Mit mehr Ausbildungskapazitäten in Gesundheitsberufen stärken wir die Fachkräftesicherung und die Gesundheitsversorgung im Land nachhaltig.“

Greifswald – Das Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern unterstützt den Ausbau des Bildungscampus der Berufsfachschule Greifswald GmbH mit rund 3,39 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsauf­gabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Wirtschaftsminister Dr. Wolfgang Blank übergab heute in Greifswald den entsprechenden Zuwendungs­bescheid. Die Gesamtinvestition beträgt rund sechs Millionen Euro.

„Die Gesundheitswirtschaft gehört zu den tragenden Säulen unseres Landes. Mit der Förderung schaffen wir moderne Ausbildungsbedingungen und zusätzliche Kapazitäten in Berufen, in denen der Fachkräftebedarf besonders hoch ist. Das stärkt nicht nur die regionale Wirtschaftskraft, sondern verbessert zugleich die Gesundheitsversorgung in Mecklen­burg-Vorpommern“, so Minister Dr. Blank vor Ort.

„Gute Bildung und verlässliche Fachkräftesicherung sind zugleich wichtige Investitionen in die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes. Deshalb werden wir mit dem MV-Plan in den kom­menden Jahren 850 Millionen Euro in die Bildungsinfrastruktur investieren, davon alleine 250 Millionen Euro in die berufliche Bildung.“

Gefördert wird die Erweiterung der Ausbildungskapazitäten für Ergotherapie, Physiotherapie und Pharmazeutische Assistenz am Standort Pappelallee in Greifswald. Vorgesehen sind die Aufstockung bestehender Gebäudeteile sowie der Neubau eines zusätzlichen Anbaus auf dem Bildungscampus. Die Förderung erfolgt auf Grundlage der Infrastrukturrichtlinie des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Ziel ist der Ausbau der wirtschaftsnahen Infrastruktur zur Stärkung der Wettbewerbs­fähigkeit von Unternehmen sowie die Verbesserung der Bedingungen für die Ausbildung von Fachkräften.

Mit der Einführung der Schulgeldfreiheit für Ergotherapie und Physiotherapie im Jahr 2024 sind die Schülerzahlen an der Berufsfachschule Greifswald in diesen Bereichen um ein Drit­tel gestiegen. Gleichzeitig besteht weiterhin ein hoher Bedarf an Praxispartnern und qualifiziert ausgebildeten Fachkräften im Gesundheitswesen.

„Die hohe Nachfrage zeigt, wie wichtig attraktive Ausbildungs­angebote im Land sind. Mehr Ausbildungskapazitäten und bessere Lernbedingungen bedeuten mehr qualifizierte Fach­kräfte für Kliniken, Praxen, Pflege- und Gesundheitseinrich­tungen. Das ist ein entscheidender Standortfaktor und sichert wirtschaftliche Perspektiven in unserem Land“, betonte Minister Dr. Blank.

Mit dem Vorhaben werden bestehende Ausbildungsdefizite reduziert und zusätzliche moderne Berufsbildungsmöglich­keiten geschaffen. Die Landesregierung sieht darin einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung und zur langfristi­gen Stabilisierung der Gesundheitsversorgung in der Region.

Deutsche Meisterschaften im Ringen

Sportministerin Drese eröffnet Deutsche Meisterschaften im Ringen der über-35jährigen in Warnemünde

Warnemünde – Mit einem herzlichen Gruß an die rund 150 Athletinnen und Athleten aus dem ganzen Bundesgebiet hat Sportministerin Stefanie Drese heute  die Deutschen Meisterschaften der über 35-jährigen Ringerinnen und Ringer – die „German Masters 2026“ – in Rostock-Warnemünde eröffnet.

„Ich habe selten so viele durchtrainierte Frauen und Männer getroffen, die so sportlich aussehen und keine Teenager mehr sind. Ringen hält ganz offensichtlich jung und fit“, sagte Drese zur Eröffnung der Titelkämpfe und sorgte damit gleich zu Beginn für gute Stimmung.

Die Ministerin hob hervor, dass Ringen zu den ältesten Wettkampfsportarten der Welt zähle und bis heute für Werte wie Kraft, Disziplin, Fairness und Respekt stehe. „Gleichzeitig lebt der Sport von Gemeinschaft, Kameradschaft und großem ehrenamtlichem Engagement. Das sind Werte, die gerade in diesen Zeiten elementar für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sind“, betonte Drese.

Besonders würdigte die Ministerin die Arbeit des ausrichtenden SV Warnemünde, dessen Ringerabteilung seit Jahrzehnten fest im Sportland Mecklenburg-Vorpommern verankert sei. Der Verein habe zahlreiche erfolgreiche Athletinnen und Athleten hervorgebracht – von DDR-Meistern bis hin zu Welt- und Europameistern im Nachwuchs- und Seniorenbereich.

Auch als Ausrichter großer Wettkämpfe habe sich der Verein einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Bereits zum vierten Mal richte der SV Warnemünde eine Deutsche Meisterschaft im Ringen aus. „Ringen und der SV Warnemünde – das passt einfach zusammen“, sagte Drese.

Ein besonderer Dank der Ministerin galt den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, ohne deren Einsatz eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht möglich wäre. Ebenso würdigte sie die langjährige Unterstützung regionaler Förderer und Sponsoren.

Hervorgehoben wurden dabei insbesondere Daniel Schultz und Jürgen Breuer, die Geschäftsführer der Rostocker Dachbau GmbH. Beide unterstützen die Ringerabteilung des SV Warnemünde seit mehr als zwei Jahrzehnten mit außergewöhnlichem Engagement und wurden in diesem Jahr mit dem Ehrenpräsent des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Sport ausgezeichnet. „Von der Nachwuchsförderung bis hin zum Leistungsbereich – das ist großer Sport“, erklärte Drese.

Zum Abschluss wünschte die Ministerin allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern faire und erfolgreiche Wettkämpfe sowie den Gästen spannende Begegnungen in Warnemünde. „Dafür haben Sie trainiert, darauf haben Sie hingearbeitet. Mögen Sie alle Ihre sportlichen Ziele erreichen“, so Drese.

Internationaler Tag der Familie

Drese weist auf Unterstützungsmöglichkeiten hin

Schwerin – Anlässlich des heutigen Internationalen Tages der Familie weist Sozialministerin Stefanie Drese auf die vielfältigen Unterstützungsangebote im Land hin. „Wir wissen, dass Familien heute vor ganz unterschiedlichen Herausforderungen stehen, von Erziehungsfragen und Pflegeaufgaben bis hin zu finanziellen Belastungen und Fragen der mentalen Gesundheit. Wichtig ist aber, dass niemand mit seinen Sorgen allein bleiben muss, so gibt es auch in Mecklenburg-Vorpommern Angebote für fast alle Lebenslagen“, erklärte die Ministerin.

Gleich zu Beginn der Zeit als Familie setzen zum Beispiel die sogenannten Frühen Hilfen an. Sie verbinden in regionalen Netzwerken psychosoziale und gesundheitliche Angebote und stehen werdenden Mütter und Vätern bis zum dritten Lebensjahr des Kindes offen. Sie richten sich insbesondere an Familien, die aufgrund von unterschiedlichen Belastungen einen erhöhten Beratungsbedarf haben, jedoch häufig nur schwer einen Zugang zu Unterstützungsangeboten finden.

„Zu den Angeboten der Frühen Hilfen gehören so auch unsere Familienhebammen und die Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen, die direkt zu den Familien nach Hause kommen, um individuelle Hilfebedarfe auszuloten“, unterstrich Drese. Dieses Angebot gebe es in MV bereits seit 2008 und soll Eltern vorurteilsfrei und in einem vertrauensvollen Rahmen begleiten.

Bei Fragen und Konflikten mit älteren Kindern können sich Betroffene außerdem Hilfe bei den kostenfreien Erziehungs- und Familienberatungen im Land holen. „Wir alle kennen das, dass ein Familienleben nicht immer nur harmonisch abläuft. Wenn es zum Beispiel in der Pubertät zu schwerwiegenden Konflikten kommt oder Herausforderungen wie eine Trennung die Familie belasten, dann kann es durchaus hilfreich sein, sich diese Unterstützung von außen hinzu zu holen“, so Drese.

Zu den ebenfalls häufiger vorkommenden Familienbelastungen gehört auch die Suchterkrankung von Elternteilen. „Für Erwachsene gibt es an dieser Stelle mehrere Unterstützungsmöglichkeiten, etwa in Form von spezialisierten Beratungsstellen, Therapien oder Selbsthilfegruppen. Wichtig ist aber, dass auch die schätzungsweise 73.000 Kinder in MV, die in betroffenen Familien aufwachsen, nicht aus dem Blick geraten. Denn ihr Alltag ist oft von Unsicherheit, Angst und Instabilität geprägt“, hob Drese hervor. Dafür gibt es seit kurzem ein eigenständiges Angebot namens KipsFam mit Anlaufstellen in allen Landkreisen und kreisfreien Städten.

Aus dem KipsFam-Netzwerk heraus hat sich außerdem gemeinsam mit dem Landeshebammenverband und weiteren Akteuren ein neues Netzwerk für Mütter mit postpartaler Depression gegründet (PeriFam). Gynäkologie, Geburtshilfe, Psychiatrie und Sozialarbeit arbeiten hier eng zusammen, um Anzeichen zu erkennen und Betroffene schneller an passende Hilfsangebote vor Ort zu vermitteln.

„Aber auch grundsätzlich wollen wir niedrigschwellig den Weg hin zu einem gesunden Aufwachsen begleiten. Seit einem Jahr gibt es dafür auch die sogenannten Kinder- und Familienzentren (KiFaZe), bei denen Kindertageseinrichtungen neben ihren regulären Betreuungsangeboten auch spezifische Informations- und Hilfe-Angebote für Familien vorhalten aber auch Elterntrainings, Workshops oder Infoveranstaltungen organisieren“, erklärte Drese. „Denn wer in der eigenen KiTa auf konkrete Unterstützungsmöglichkeiten hingewiesen wird, nimmt diese auch eher an“, weiß die Ministerin. Zehn solcher KiFaZe gebe es nun bereits.

Weitere Informationen zu Hilfsageboten vor Ort aber auch zu allen finanziellen Leistungen, die Familien zustehen, finden Interessierte außerdem auf der durch das Sozialministerium geförderten Seite der FamilienInfo MV unter https://www.familieninfo-mv.de/. „Übersichtlich zusammengefasst und ergänzt um Tipps im Umgang mit schwierigen Familienlagen wie Trauerfällen, Pflegebedürftigkeit oder Trennung, aber auch mit Hinweisen zu Familienaktivitäten und einem interaktiven Veranstaltungskalender finden Familien hier alles, was sie für ihren Alltag wissen müssen“, so Drese.

Weltnierentag 2026

Menschen in MV überdurchschnittlich stark von chronischen Nierenerkrankungen betroffen

Greifswald – Anlässlich des Weltnierentages am 15. Mai hat Gesundheitsministerin Stefanie Drese die enorme Bedeutung der Nierengesundheit hervorgehoben und zu mehr Prävention sowie frühzeitiger Diagnostik aufgerufen. “Wir müssen die Gesundheitskompetenz der Menschen stärken, damit sie Warnsignale verstehen und Präventionsangebote nutzen“, erklärte Drese in ihrem Grußwort im Pommerschen Landesmuseum in Greifswald.

Die Ministerin verwies darauf, dass laut SHIP-Studie Vorpommern überdurchschnittlich stark von chronischen Nierenerkrankungen betroffen sei. Während bundesweit rund zehn Prozent der Bevölkerung betroffen seien, liege der Anteil im östlichen Landesteil bei etwa 17 Prozent. Gründe hierfür seien wie in ganz MV insbesondere eine höhere Verbreitung von Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht und Nikotinkonsum sowie die vergleichsweise ältere Bevölkerungsstruktur.

Chronische Nierenerkrankungen gehören zu den oft unterschätzten Gesundheitsrisiken unserer Zeit, verdeutlichte die Ministerin. „Nieren leiden leise.“ Dabei sei die Niere eines unserer wichtigsten Organe: „Sie reguliert den Blutdruck, den Wasserhaushalt und die Elektrolytkonzentration; sie produziert lebensnotwendige Hormone und Vitamin D“, betonte Drese.

Umso wichtiger sei es, Aufmerksamkeit für dieses lebenswichtige Organ zu schaffen und die Menschen frühzeitig für Risiken und Vorsorge zu sensibilisieren. „Oft genügen eine Blutprobe und eine Urinuntersuchung. Und ein Check-Up, der ab dem 35. Lebensjahr alle drei Jahre kostenlos möglich ist“, so Drese.

Die Ministerin hob hervor, dass das Land mit der neuen Landesstrategie für Gesundheitsförderung und Prävention genau diesen Weg gehe und damit die Voraussetzung für mehr Gesundheitsbewusstsein, Bewegung, Vorsorge und Früherkennung in Mecklenburg-Vorpommern schaffe.

Zugleich unterstrich die Ministerin die hohe Bedeutung von Forschung und moderner medizinischer Versorgung. Da es bislang keine heilenden Therapien für chronische Nierenerkrankungen gebe, seien Dialyse oder Transplantation häufig die einzigen Überlebensmaßnahmen. „Deshalb brauchen wir weiterhin starke Forschung, innovative Therapien und eine enge Vernetzung von Wissenschaft und medizinischer Praxis“, sagte Drese.

„Wir brauchen die Expertise, die hier in Greifswald gebündelt ist – vom Nordverbund Niere bis hin zu innovativen Start-ups wie NIPOKA“, so die Ministerin.

Der Weltnierentag in Greifswald habe sich inzwischen als wichtiger Treffpunkt für Wissenschaft, Medizin und Öffentlichkeit etabliert. „Der heutige Tag vernetzt Fachleute, treibt die Forschung voran und – das ist das Entscheidende – rettet Leben durch Aufklärung. Ich danke dem Förderverein „Nordverbund Niere – Save the Kidney“ und der Universitätsmedizin Greifswald für ihr unermüdliches Engagement. Sie sorgen dafür, dass die Niere in unserem Land nicht mehr vergessen wird“, sagte Drese am Freitag in Greifswald.

Rätselraten um gestrandeten Buckelwal vor Anholt

Schwerin – Vor der dänischen Ostseeinsel Anholt ist offenbar ein toter Buckelwal angespült worden. Es ist bisher unklar, ob es sich bei dem Kadaver um das Tier handelt, das wochenlang in der Kirchsee vor Poel gelegen hatte. Dazu erklärt Umweltminister Dr. Till Backhaus: „Seit der Nacht steht mein Haus in engem Kontakt mit dem Bundesumweltministerium und darüber mit der dänischen Umweltbehörde.

Ziel ist es, zu erfahren, ob es sich bei dem toten Wal um das Tier handelt, dass zuvor mehrfach in der Wismar­bucht gestrandet war. Aufgrund der verkehrstechnischen Lage Anholts rechnen wir jedoch nicht mit schnellen Befunden. Bevor gesicherte Informationen vorliegen, beteilige ich mich nicht an Spekulationen. Davon rate ich auch allen ab, die nun wieder in den sogenannten sozialen Medien Verschwörungstheorien verbreiten oder solchen aufsitzen.

Sobald es gesicherte Neuigkeiten in der Sache gibt, werden wir die Öffentlichkeit umgehend informieren.“

Starkes Signal für Olympia in Mecklenburg-Vorpommern

Rostock – Das Ergebnis einer aktuellen Bevölkerungsbefragung im Auftrag des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) gibt Rückenwind für Rostocks Bewerbung um die Austragung Olympischer und Paralympischer Segelwettbewerbe vor Warnemünde.

Die vom Meinungsforschungsinstitut dimap in der vergangenen Woche durchgeführte repräsentative Befragung in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock zeichnet ein ausgesprochen positives Bild für eine mögliche Olympiabewerbung mit Rostocker Beteiligung: 73 Prozent der befragten wahlberechtigten Rostockerinnen und Rostocker befürworten grundsätzlich eine Bewerbung Deutschlands um Olympische und Paralympische Spiele.

Noch deutlicher fällt die Unterstützung für Rostock-Warnemünde als Austragungsort der Segelwettbewerbe aus: 80 Prozent der Befragten sprechen sich dafür aus, die Wettbewerbe im Falle einer deutschen Olympiabewerbung in Rostock-Warnemünde auszurichten. Damit bestätigen die Ergebnisse die hohe fachliche Eignung der Region als traditionsreicher und international etablierter Segelstandort.

Auch die Bekanntheit der Bewerbung ist bereits hoch: 60 Prozent der Befragten haben nach eigenen Angaben bereits von der Bewerbung Rostock-Warnemündes gehört. Das zeigt, dass das Thema in der Stadtgesellschaft präsent ist und auf breite öffentliche Aufmerksamkeit stößt.

Bei den Erwartungen an eine mögliche Bewerbung stehen konkrete Zukunftsthemen im Mittelpunkt. Besonders wichtig sind den Befürworterinnen und Befürwortern langfristige Verbesserungen der Verkehrsinfrastruktur, wirtschaftliche Impulse für Region und Tourismus sowie eine stärkere internationale Sichtbarkeit für Rostock und Warnemünde. Auch nachhaltige Effekte für den Sportstandort sowie der gesellschaftliche Zusammenhalt werden als zentrale Chancen gesehen. Zugleich messen viele Befragte ökologischer Nachhaltigkeit eine hohe Bedeutung bei.

„Ein klares Ja zu Olympia: 80 Prozent der Rostockerinnen und Rostocker unterstützen olympische und paralympische Segelwettbewerbe in Warnemünde im Falle einer deutschen Olympiabewerbung“, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. „Das ist ein starkes Signal und gibt uns Rückenwind für unser gemeinsames Ziel: Das größte Sportereignis der Welt nach Mecklenburg-Vorpommern zu holen. Rostock-Warnemünde bringt alles mit, was olympischer Segelsport braucht: eine einzigartige Küste, hervorragende Bedingungen auf dem Wasser und moderne Infrastruktur. Deutschlands bestes Segelrevier ist bereit für Olympia.“

Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger erklärt: „Die Menschen verbinden mit einer Bewerbung echte Chancen für Infrastruktur, Tourismus, Sport und gesellschaftlichen Zusammenhalt.“ Sportsenator Steffen Bockhahn ergänzt: „Die Ergebnisse zeigen deutlich: Rostock-Warnemünde überzeugt nicht nur emotional, sondern vor allem auch durch seine fachliche Stärke als international erfahrener Segelstandort.“

Die Befragung wurde vom 5. bis 8. Mai 2026 im Auftrag des DOSB durch dimap im Mixed-Mode-Verfahren durchgeführt. Befragt wurden 506 wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger in Rostock.

Unterstützung erhält die Bewerbung auch aus Wirtschaft und Tourismus. Der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA M-V) hat sich ebenso hinter das Vorhaben gestellt wie die Industrie- und Handelskammer zu Rostock mit einem entsprechenden Kammerbeschluss. Die breite Rückendeckung zeigt, dass die Bewerbung weit über den Sport hinaus als Chance für Rostock, Mecklenburg-Vorpommern und Deutschland verstanden wird.

Mit dem klaren Rückhalt aus der Bevölkerung geht Rostock-Warnemünde selbstbewusst in die nächsten Schritte des Bewerbungsprozesses. Ziel bleibt es, sich innerhalb der deutschen Bewerbung als Austragungsort der Segelwettbewerbe zu positionieren. Voraussichtlich im Herbst 2026 will der DOSB festlegen, welches deutsche Konzept offiziell ins internationale Rennen um Olympia 2026, 2040 oder 2044 geht. Die Entscheidung trifft dann das Internationale Olympische Komitee (IOC).

Cybersicherheit in Bund und Ländern

BSI und Mecklenburg-Vorpommern schließen Kooperation

Schwerin – Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das Land Mecklenburg-Vorpommern arbeiten im Bereich der Cybersicherheit künftig enger zusammen. Eine entsprechende Vereinbarung haben BSI-Präsidentin Claudia Plattner und Dr. Heiko Geue, Minister für Finanzen und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, unterzeichnet.

Ziel ist, die Zusammenarbeit zwischen Bund und Land mit Blick auf Cybersicherheit zu stärken, um so einen entscheidenden Beitrag zur digitalen Resilienz Deutschlands zu leisten.

BSI-Präsidentin Claudia Plattner: „Die Cybersicherheitslage ist angespannt – insbesondere unzureichend geschützte Angriffsflächen machen Deutschland im digitalen Raum verwundbar. Unser Ziel ist es, die staatliche Cybersicherheitsarchitektur durch effiziente Strukturen, sorgfältig definierte Schnittstellen und eine klare Kooperationsstrategie zu verbessern.

Die Kooperationsvereinbarung ist ein wichtiger Meilenstein auf unserem Weg, Deutschland zu einer Cybernation zu machen. Wir freuen uns, mit Mecklenburg-Vorpommern einen starken Partner zu haben, mit dem wir gemeinsam auf dieses Ziel hinarbeiten.“

Minister Dr. Heiko Geue: „Cybersicherheit ist eine zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierung. Die Bedrohungen im Cyberraum nehmen zu und machen nicht an Landesgrenzen halt. Deshalb ist enge Zusammenarbeit entscheidend. Mit dem BSI bündeln wir unsere Kompetenzen, stärken den Schutz unserer Verwaltung und unterstützen insbesondere auch unsere Kommunen.

Die Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt hin zu einer resilienten, souveränen und bürgernahen digitalen Verwaltung in Mecklenburg-Vorpommern. Damit setzen wir unseren Kurs fort, den wir mit der Länderkooperation mit Schleswig-Holstein zur digitalen Souveränität eingeschlagen haben.“

Die Kooperationsvereinbarung konkretisiert die bisherige Zusammenarbeit in fünf spezifischen Kooperationsfeldern. Neben gemeinsamen Sensibilisierungsmaßnahmen und gegenseitigem Informations- und  Wissensaustausch soll die Zusammenarbeit bei der operativen Cybersicherheit
intensiviert werden.

Erweiterungsbau an der Theodor-Körner-Schule eröffnet

Schwesig: Theodor-Körner-Schule ist im Aufwind, mit Engagement und guten Ideen

Picher – In Picher ist heute der Schulerweiterungsbau an der Theodor-Körner-Schule feierlich gestartet. „Die Theodor-Körner-Schule ist im Aufwind, mit viel Engagement und guten Ideen für die Zukunft. Ich freue mich sehr, dass jetzt das Schulgebäude moderner wird.

Es entsteht ein dreistöckiger Neubau mit 12 Klassenräumen und Fachräumen für Naturwissenschaften, Kunst und Musik: eine bessere Lernumgebung. Ein Aufzug macht die ganze Schule barrierefrei zugänglich“, sagte die Ministerpräsidentin in ihrem Grußwort.

Sie danke dem Schulzweckverband von acht Gemeinden, die die Theodor-Körner-Schule gemeinsam tragen, für den Mut und das Geld, das dieser aufbringe. Sie ließ auch die finanzielle Beteiligung des Landes an der Schulerweiterung nicht unerwähnt: „Das Land fördert den Erweiterungsbau mit 4,5 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm Schulbau 2024–2027. Insgesamt stehen mit diesem Schulbauprogramm 400 Millionen Euro zur Verfügung. Auch aus anderen Förderprogrammen werden Schulbauvorhaben unterstützt.“

Viele Schulen seien in den vergangenen Jahren schon renoviert, ausgebaut und neu gebaut worden und seit 2016 beinahe eine Milliarde Euro in den Schulbau und die Digitalisierung der Schulen geflossen.

„Und es geht weiter: Ein Drittel unserer Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur des Bundes, 600 Millionen Euro, setzen wir für moderne Schulen ein“, fuhr sie fort. Die Landesregierung wolle, dass Kinder und Jugendliche beste Bedingungen zum Lernen haben.

„Bildung ist ein Schwerpunkt unserer Landesregierung, schon in der ganzen Wahlperiode. Wir haben die Ausgaben für den Bildungsbereich deutlich erhöht. Im kommenden Jahr wenden wir 1,9 Milliarden Euro für Kitas und Schulen auf“, so die Regierungschefin.