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Schwesig: Nie wieder Krieg, nie wieder Diktatur

Wöbbelin – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute auf dem Gelände des KZ-Außenlagers Wöbbelin an die dort zum Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft eingesperrten und zu Tode gekommenen Menschen erinnert.

„Die Menschen, die hier eingesperrt waren, wurden gequält, geschlagen und ausgebeutet. Viele wurden getötet, 1.000 Menschen allein noch einmal in den letzten Kriegstagen. Der Jüngste war gerade einmal neun Jahre alt. Der Menschen, die dieses Grauen erlebt haben, gedenken wir heute“, erklärte die Ministerpräsidentin.

Es sei wichtig, die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus lebendig zu halten. „Ich will mich ganz herzlich bei allen bedanken, die sich für die Pflege, Gestaltung und Erhaltung der Mahn- und Gedenkstätten im Land einsetzen. Auch junge Menschen wollen weiterhin wissen, was damals hier passiert ist. Deshalb fördern wir als Land die Gedenkstätte am Konzentrationslager Wöbbelin.

Wir haben mit dem aktuellen Landeshaushalt die Mittel für Gedenkstättenfahrten deutlich erhöht. Denn gerade, weil die Zeit des Nationalsozialismus immer weiter in die Vergangenheit rückt, weil es immer weniger Menschen gibt, die diese Zeit selbst noch erlebt haben – gerade deshalb müssen wir mehr tun, um die Erinnerung lebendig zu halten.“

Ebenso wichtig sei, die richtigen Lehren aus der Zeit des Nationalsozialismus zu ziehen. „Freiheit, Frieden und Demokratie, die Errungenschaften der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus und der Friedlichen Revolution, müssen wir uns bewahren“, erklärte Schwesig. „Nie wieder Krieg, nie wieder Ausgrenzung und Unterdrückung, nie wieder Diktatur!“

Schwesig für Wirtschaftskraft, Arbeitsplätze und faire Löhne

Rostock – Auf der Kundgebung zum 1. Mai des DGB hat Ministerpräsidentin Manuela Schwesig eine weitere Stärkung der Wirtschaftskraft und die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen als wichtigste Aufgabe für die kommenden Jahre bezeichnet. „Wir wollen unser Land wirtschaftlich weiter voranbringen. Denn das ist die wichtigste Voraussetzung dafür, dass Arbeitsplätze entstehen und gesichert werden“, erklärte die Ministerpräsidentin in Rostock.

Aktuell würden viele Unternehmen und ihre Beschäftigten die schwierige gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland spüren. „Aber das Wirtschaftswachstum lag bei uns im Land höher als der deutsche Durchschnitt in den vergangenen fünf Jahren. Die Arbeitslosigkeit geht zurück. Die Arbeit der Menschen hat unser Land vorangebracht“, erklärte die Ministerpräsidentin.

Gemeinsam mit dem DGB engagiere sich die Landesregierung für bessere Löhne im Land. Zwar könne die Landesregierung die Löhne nicht festlegen. Sie nutze aber die Möglichkeiten, die eine Landesregierung hat.

„Erstens setzen wir uns für den bundesweiten Mindestlohn ein. Den brauchen wir aus Respekt und als Grundlage für alles weitere. Wer Vollzeit arbeitet, muss auch davon leben können. Zweitens haben wir unseren eigenen Vergabemindestlohn und unser Tariftreue- und Vergabegesetz. Das ist ein Impuls für höhere Löhne und stärkt gleichzeitig die Unternehmen, die ihre Beschäftigten besser bezahlen“, so die Ministerpräsidentin.

Auf eine enge Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften setze die Landesregierung auch bei der zukünftigen Entwicklung des Landes. Gemeinsam mit der Wirtschaft und Kommunen habe man sich auf Schwerpunkte bei der Umsetzung des Sondervermögens Infrastruktur verständigt. „Wir investieren in Verkehrswege, Krankenhäuser, Kommunen und Schulen, weil das die Wirtschaft ankurbelt und gleichzeitig gut für die Zukunft ist. Wir wollen, dass die Mittel aus dem Sondervermögen den arbeitenden Menschen zugutekommen.“

Die Landesregierung setze ich zudem für Entlastungen der arbeitenden Bürgerinnen und Bürger ein. „Bei uns in Mecklenburg-Vorpommern beitragsfrei. Dadurch sparen Eltern pro Kind rund 18.000 Euro von der Krippe bis zum Hort“, sagte Schwesig. Auf Bundesebene habe man sich für Entlastungen bei den Kraftstoffpreisen eingesetzt.

Schwesig ging in ihrer Rede auf die aktuelle Debatte um die Sozialstaatsreform ein. „Es muss Schluss damit sein, dass der Bundeskanzler und andere in der Bundesregierung immer wieder behaupten, die Menschen in Deutschland würden nicht genug arbeiten. Die meisten der arbeitenden Menschen in Mecklenburg-Vorpommern zeigen jeden Tag vollen Einsatz. Und mit Teilzeit finanzieren die Menschen hier keinen Lifestyle, sondern ziehen Kinder groß, pflegen den Vater oder die Schwiegermutter“, erklärte die Ministerpräsidentin. Diese Arbeit verdiene Respekt.

Der Sozialstaat müsse auch in Zukunft bei Alter, Krankheit, Pflegebedürftigkeit und unverschuldeter Arbeitslosigkeit Schutz bieten. „Es ist richtig, die Wirtschaft anzukurbeln und den Sozialstaat zu modernisieren. Aber dabei muss es ausgewogen und gerecht zu gehen. Sozialabbau ist mit uns nicht zu machen“, sagte die Ministerpräsidentin.

Neue Überdachung im Bürgergarten eröffnet

Jochen Schulte: „Ein starkes Beispiel für regionale Zusammenarbeit, moderne Infrastruktur und zukunftsfähigen Tourismus“

Röbel – Anlässlich der feierlichen Saisoneröffnung der Stadt Röbel ist im Beisein von Jochen Schulte, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, heute die neue Überdachung im Bürgergarten offiziell eingeweiht worden.

„Gute Arbeit wird hier für alle sichtbar. Die Fertigstellung dieses Projekts in kurzer Zeit zeigt eindrucksvoll, was durch gemeinsames Engagement, schnelle Verfahren und gezielte Förderung erreicht werden kann. Das ist ein starkes Beispiel für regionale Wertschöpfung und zukunftsfähige touristische Infrastruktur in Mecklenburg-Vorpommern“, so Staatssekretär Schulte.

Die Überdachung des Bürgergartens wurde in den vergangenen vier Monaten realisiert. Insgesamt elf überwiegend regionale Unternehmen waren an der Umsetzung beteiligt.

Gefördert wird das Vorhaben über das EU-Programm LEADER. Ziel ist es, die Lebensqualität im ländlichen Raum zu verbessern sowie Wirtschaft, Tourismus und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Für das Projekt sind derzeit Fördermittel in Höhe von bis zu 300.000 Euro vorgesehen.

Die Stadt Röbel/Müritz ist seit 1998 staatlich anerkannter Erholungsort und verzeichnet eine kontinuierlich positive touristische Entwicklung. Mit über 100.000 Übernachtungen im Jahr 2025 ist der Tourismus ein zentraler Wirtschaftsfaktor für die Stadt. „Gezielte Investitionen wie diese tragen entscheidend dazu bei, die Saison zu verlängern, die Qualität des Aufenthaltes für Einheimische und Gäste gleichermaßen zu erhöhen und die regionale Wertschöpfung zu sichern“, betonte Staatssekretär Schulte.

Einladung zum Bürgerdialog

Röbel – Regelmäßig reist Sozialministerin Stefanie Drese in die Landkreise und kreisfreien Städte, um direkt mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Unter dem Titel „Was muss Politik jetzt leisten?“ kommt das Format am Dienstag, den 05. Mai nach Röbel/Müritz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

„Im Haus des Gastes laden wir alle Interessierten wieder dazu ein, das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport mit seinen Themen kennenzulernen, Fragen zur Politik und zur Arbeit unseres Hauses zu stellen und mit mir darüber offen und auf Augenhöhe zu diskutieren“, wirbt Sozialministerin Stefanie Drese für eine Teilnahme an der Veranstaltung.

„Insbesondere in Zeiten, in denen unser Sozial- und Gesundheitssystem zunehmend unter Druck gerät, in denen umfassende Reformen etwa im Krankenhausbereich und in der Pflege anstehen und Ideen zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenkasse kontrovers diskutiert werden, ist es mir wichtig, die Meinungen der Menschen zu erfahren, Zusammenhänge zu erläutern und miteinander im Gespräch zu bleiben. Welche Erwartungen haben die Bürgerinnen und Bürger an die Politik? Und welche Lösungen wünschen sie sich? Auch für solche Fragen soll der Bürgerdialog einen Raum geben“, so Drese.

Selbstverständlich können aber Fragen zu allen Themen des Hauses, zu denen unter anderem auch die Jugendarbeit und Hilfen für Familien oder die Förderung von Sport und Ehrenamt gehören, gestellt werden. „Ich schätze das Format der Bürgerdialoge wirklich sehr und freue mich auch in Röbel wieder auf viele Anregungen, Fragen und spannende und respektvolle Gespräche. Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Sie!“, betonte Drese.

Die Veranstaltung beginnt am 05.05.2026 um 17:00 Uhr im Haus des Gastes, Straße der Deutschen Einheit 7 in 17207 Röbel/Müritz. Bei gutem Wetter findet die Veranstaltung im Bürgergarten an der neu überdachten Freilichtbühne statt. Sie steht allen Bürgerinnen und Bürger offen, um eine vorherige Anmeldung per Mail an pressestelle@sm.mv-regierung.de oder digital per Online-Formular wird jedoch gebeten. Für einen kleinen Imbiss ist gesorgt.

Empfang für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Schwesig: Personal- und Betriebsräte stärken Wirtschaft und sichern Arbeitnehmerrechte

Schwerin – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat auf ihrem Empfang für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Arbeit der Betriebsräte, Personalräte und Auszubildendenvertretungen im Land gewürdigt.

„Sie vertreten die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und der Auszubildenden in ihrem Betrieb, engagieren sich in Tarifverhandlungen und stehen ihren Kolleginnen und Kollegen zur Seite. Wenn es um den Respekt vor der Arbeit und um die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geht, stehen Sie in vorderster Reihe.

Gleichzeitig haben sie die zukünftige Entwicklung ihres Unternehmens im Blick. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung unseres Landes und zur Sicherung von Arbeitnehmerrechten“, erklärte die Ministerpräsidentin.

Im Rahmen der Veranstaltung zeichnete die Ministerpräsidentin gemeinsam mit Wirtschaftsminister Dr. Wolfgang Blank die diesjährigen Gewinner des Betriebs- und Personalrätepreises aus.

In der Kategorie „Mitbestimmung – gut eingebracht“ wurde der Betriebsrat der Liebherr-Rostock GmbH ausgezeichnet. Der Betriebsrat wird für die neu geschaffene Betriebsvereinbarung „Belastungszulagen“ geehrt. „Den Betriebsparteien ist es gelungen, ein transparentes, gerechtes und für die Mitarbeitenden spürbares Instrument zur Anerkennung besonderer arbeitsbedingter Belastungen zu entwickeln und dauerhaft zu verankern“, heißt es in der Begründung der Jury.

Gewinner in der Kategorie „Mitbestimmung – stark gemacht“ ist der Betriebsrat der Usedomer Bäderbahn, Heringsdorf. Hier erfolgt die Auszeichnung für die Aushandlung des Sozialplans und Interessensausgleichs für vom Stellenabbau im Teilbetrieb Bus betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Zuge des Betriebsüberganges auf die Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Greifswald.

„Der Betriebsrat hat sich außerordentlich für den Erhalt der Arbeitsplätze eingesetzt, es fanden immer wieder Betriebsversammlungen und im Abendbereich Mitgliederversammlungen statt. Ausgezeichnet werden soll der Einsatz des Betriebsrates in einer schwierigen Situation“, heißt es dazu in der Jurybegründung.

Preisträger in der Kategorie „Mitbestimmung – neu gedacht“ ist der Personalrat des Landesamtes für zentrale Aufgaben und Technik der Polizei, Brand- und Katastrophenschutz, Schwerin. Er wird für die Aushandlung der „Dienstvereinbarung zur Vermeidung und zur Lösung von Konflikten am Arbeitsplatz“ geehrt. Die Dienstvereinbarung regelt Aufgabenkonflikte, Beziehungskonflikte  und Wertekonflikte. Durch ein Konfliktteam sollen so Konflikte gelöst werden.

„Vom Einsatz der Arbeitnehmervertretungen profitieren einzelne Beschäftigte ebenso wie die Betriebe oder Behörden und letztlich die ganze Arbeitswelt. Denn so geht es gerechter und gleichzeitig friedlicher zu“, erklärte die Ministerpräsidentin. „Ich sage allen Betriebsräten, Personalräten, Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern vielen Dank für Ihren Einsatz! Und allen Gewinnerinnern und Gewinnern der Betriebs- und Personalrätepreise 2026 herzlichen Glückwunsch!“

Große Temperaturunterschiede bremsen Pflanzenwachstum in MV

Schwerin – Die vorherrschenden Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sowie Nachtfröste haben das Pflanzenwachstum auf den Feldern in Mecklenburg-Vorpommern sichtbar gebremst. Mit nun steigenden Temperaturen, vor allem nachts, wird mit einem deutlichen Wachstumsschub gerechnet.

Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus schätzt die Lage wie folgt ein: „Dank der teilweise sehr ergiebigen Niederschläge am vorletzten Wochenende sind, dort, wo diese gefallen sind, die Böden noch ausreichend mit Wasser versorgt. Dagegen weisen jedoch die leichten, sandigen Standorte im Süden und vor allem im Nordosten des Landes aktuell bereits deutlich geringere Bodenfeuchtegehalte auf. Hier ist der Oberboden nahezu ausgetrocknet, teilweise bis in 30 cm Tiefe. Dennoch entspricht die derzeitige Vegetationsentwicklung dem langjährigen Mittel“.

Die Sorten im Überblick

  • Beim Wintergetreide befinden sich die Bestände derzeit in der Steckungsphase. Spätsaaten sind in der Entwicklung noch deutlich im Rückstand. Aufgrund der bisherigen Witterung sind die Bestände überwiegend gesund. Bei trockenem sowie sonnigem Wetter ist vor allem bei der organischen Düngung aktuell mit einem erhöhten Risiko für Ammoniakverluste zu rechnen.
  • Der Winterraps steht bereits in der Blüte. Die Bestände sind gesund, jedoch sind auf leichten Sandstandorten bereits Anzeichen von Trockenheit erkennbar. Bedingt durch die wärmere Wetterlage ist mit einem erhöhten Insektenzuflug zu rechnen. Die Gelbschalen müssen intensiver kontrolliert werden.
  • Sommergetreide und Leguminosen: Für die Sojaaussaat ist es weiterhin zu kühl. Das Sommergetreide befindet sich, je nach Saattermin, in der Blattentwicklung bis Bestockung. Erbsen und Ackerbohnen sind ebenfalls in der Blattentwicklung. Bisher gab es ein geringes Auftreten von Blattrandkäfern. Die Lupinen laufen auf.
  • Mais und Kartoffeln: Die Maisaussaat läuft auf Hochtouren. Bei den Kartoffeln läuft derzeit die Pflanzung.
  • Grünland: Die Pflege und Düngung sind nun auch im Niedermoor abgeschlossen. Ausnahme sind einige wenige tiefer liegende und stark vernässte Teilflächen. Aufgrund der niedrigen Temperaturen in der Nacht ist das Massewachstum sehr verhalten. Besonders auf den Niedermoorflächen ist kaum Zuwachs zu verzeichnen. Die Niederschläge der vergangenen Woche brachten in Teilen Mecklenburg-Vorpommerns Entlastung, im Osten und Nordosten jedoch nicht. Auf Weiden mit sehr zeitigem Austrieb im April gibt es keinen nennenswertem Massenwachstum.
  • Beim Feldfutter (Gräser und Luzerne) gab es in den vergangenen Tagen gute Massezuwächse. Es ist zeitnah mit einem durchschnittlichen ersten Schnitt zu rechnen. Erste Ackerfutterflächen mit Futterroggen und frühen Weidelgräsern wurden bereits geerntet. Die Erträge fielen dabei unterdurchschnittlich aus.

Sportministerin Drese wirbt für Besuch der Para Games

Vom 1. bis zum 3. Mai findet die PARA Games statt. Vorbeischauen lohnt sich!

Rostock – Am kommenden Wochenende finden in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock zum fünften Mal die PARA GAMES statt.

Rund 300 Sportlerinnen und Sportler aus neun Nationen nehmen an der größten Sportveranstaltung für Menschen mit Behinderungen in Mecklenburg-Vorpommern teil.

„Besucherinnen und Besucher erwartet hochklassiger Sport, viele Highlights und große Emotionen“, wirbt Sportministerin Stefanie Drese um reges Zuschauerinteresse.

In insgesamt fünf Sportarten messen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Start ist am Freitag (1. Mai) um 17 Uhr beim Goalball in der neuen Sporthalle auf dem CJD-Campus.

Am Samstag und Sonntag finden darüber hinaus ab 9 Uhr Wettkämpfe in der Para Leichtathletik, im Rollstuhlfechten, Rollstuhlbasketball und Inklusions-Fußball im und am Leichtathletikstadion, auf dem CJD-Campus und in der Arena Tschaikowskistraße statt.

Organisiert werden die ParaGames vom Verband für Behinderten- und Rehasport Mecklenburg-Vorpommern (VBRS). Unterstützt wird das Organisationsteam von der Hansestadt Rostock, mehreren Vereinen, vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern und einer Reihe von Sponsoren. „Allen die zu diesem tollen Sportereignis beitragen, gilt mein ausdrücklicher Dank“, betonte Drese im Vorfeld der Para Games.

Ein Highlight ist das Familienfest am Samstag von 10 bis 13 Uhr mit vielen Mitmachaktionen für Klein und Groß und Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit und ohne Handicap an allen Wettkampfstätten. Ein Pferdekutschen-Shuttle verbindet dabei im Rahmen einer großen Erlebnis-Rallye das Leichtathletikstadion mit dem CJD-Campus und der Arena.

Drese: „Für mich gehören die Besuche von Veranstaltungen im Behindertensport zu den schönsten und eindrucksvollsten Erlebnissen. Was der Sport und unsere vielen Vereine für eine inklusive Gesellschaft leisten, ist vorbildlich.“

Die PARA GAMES werden mit einer Zuwendung durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport unterstützt. Alle Infos zu den PARA GAMES unter https://www.vbrs-mv.de/para-games.

Mehr als 1.000 Beratungen

Fachkräfte-Service-Zentrale M-V: „Ein Brückenbauer für die wirtschaftliche Entwicklung“

Schwerin – Rund ein Jahr nach ihrer Gründung ziehen die Partner der Fachkräfte-Service-Zentrale Mecklenburg-Vorpommern eine positive Bilanz. Seit ihrem Start im März 2025 wurden bereits 1.180 Beratungen durchgeführt. Die Fachkräfte-Service-Zentrale dient als zentrale Anlaufstelle und bringt Unternehmen, internationale Fachkräfte und Auszubildende, sowie zuständige Institutionen gezielt zusammen.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig:Gut ausgebildete Fachkräfte sind ein Schlüssel für die erfolgreiche wirtschaftliche Zukunft Mecklenburg-Vorpommerns. Mit der Fachkräfte-Service-Zentrale bieten wir unseren Unternehmen eine starke und praxisnahe Unterstützung aus einer Hand. Mehr als 1.000 Beratungen im ersten Jahr sind ein Erfolg, der zeigt, was geht, wenn wir die Kräfte aller Partner bündeln.“

Dr. Wolfgang Blank, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit: „Die Fachkräfte-Service-Zentrale ist ein wichtiger Baustein unserer Fachkräftestrategie. Angesichts des steigenden Arbeits- und Fachkräftebedarfs benötigen viele Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern konkrete Unterstützung bei der Gewinnung internationaler Fachkräfte einschließlich Auszubildende. Die Fachkräfte-Service-Zentrale bündelt Kompetenzen, begleitet Anerkennungsverfahren und bringt Unternehmen und Fachkräfte zielgerichtet zusammen. Sie ist ein echter Brückenbauer für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes.“

Christian Pegel, Minister für Inneres und Bau, sagte dazu: „Die Fachkräfte-Service-Zentrale zeigt nach einem Jahr sehr deutlich, welchen Mehrwert gut koordinierte und vereinfachte Verwaltungsverfahren haben. Ein zentraler Gedanke bei der Einrichtung dieser zentralen Stelle war es, den bisherigen Zuständigkeitsdschungel zu lichten. Jetzt können wir sagen: Dieser Ansatz geht auf. Gerade im Aufenthalts- und Einwanderungsrecht, das für Unternehmen und Fachkräfte oft als besonders komplex wahrgenommen wird, sorgt sie für klare Zuständigkeiten, transparente Abläufe und eine bessere Abstimmung der beteiligten Behörden. So werden Verfahren effizienter, rechtssicherer und nachvollziehbarer gestaltet. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag, um Fachkräfteeinwanderung in Mecklenburg-Vorpommern praktikabel und verlässlich zu machen.“

Thomas Letixerant, Vize-Chef der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit, betont die Bedeutung der engen Zusammenarbeit aller Partner und würdigt die positive Entwicklung der Fachkräfte-Service-Zentrale: „Mehr als 1.000 Beratungen innerhalb eines Jahres zeigen deutlich, dass die Fachkräfte-Service-Zentrale Mecklenburg-Vorpommern einen konkreten Bedarf trifft und von den Unternehmen sehr gut angenommen wird. Sie steht für eine praxisnahe, verlässliche Unterstützung bei der Gewinnung internationaler Fachkräfte. Indem wir unsere Kompetenzen bündeln und Verfahren enger verzahnen, erleichtern wir den Zugang zu qualifizierten Arbeitskräften und fördern deren nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Fachkräftesicherung und zur wirtschaftlichen Entwicklung in der Region.“

„Viele Unternehmerinnen und Unternehmer lieben ihre Arbeit. Um diese bewältigen zu können, brauchen sie Fachkräfte. Dank des Dienstleistungsangebots der Fachkräfte-Service-Zentrale Mecklenburg-Vorpommern ist es gelungen, qualifizierte und engagierte internationale Fachkräfte für die Region zu gewinnen. Damit hat sich die Fachkräfte-Service-Zentrale Mecklenburg-Vorpommern mit ihren regionalen Ansprechpartnern in den Industrie- und Handelskammern mit bisher 1.180 Beratungen als DIE unterstützende Beratungseinrichtung für Unternehmen etabliert, wenn es um die Beschäftigung von internationalen Fachkräften und Auszubildenden geht. Ein guter Service also, denn er ermöglicht Unternehmen, sich dem zu widmen, was sie am besten können: Ihrem Unternehmen“, sagt Klaus-Jürgen Strupp im Namen der Landesarbeitsgemeinschaft der IHKs in MV.

Geschäftsführer Jens-Uwe Hopf von der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern in MV bekräftigte: „Im Handwerk gilt: Es kommt nicht darauf an, woher du kommst, sondern was du im Leben erreichen willst. Dieses Selbstverständnis im Handwerk gilt auch für Fachkräfte aus dem Ausland. Sie leisten gerade im Handwerk einen wichtigen Beitrag zur praktischen Umsetzung zentraler Zukunftsaufgaben wie Energiewende, Mobilität, Wohnungsbau und Versorgung. Die Fachkräfteservicezentrale setzt mit ihren Beratern – vor allem auch in ländlichen Regionen – dabei wichtige Impulse für passgenaue Verbindungen zwischen Fachkräften und Betrieben.“

In Mecklenburg-Vorpommern besteht ein wachsender Fachkräftebedarf. Im Jahresdurchschnitt 2025 fehlten rund 13.000 qualifizierte Arbeitskräfte. Bis 2030 könnte sich diese Lücke laut aktueller Prognos-Studie auf etwa 51.000 erhöhen.

Über die Fachkräfte-Service-Zentrale

Die Kooperationsvereinbarung zur Einrichtung der Fachkräfte-Service-Zentrale M-V wurde am 16. Januar 2025 von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und weiteren zentralen Akteuren unterzeichnet. Dazu zählen das Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern, das Landesamt für innere Verwaltung, die Bundesagentur für Arbeit sowie die Wirtschaftskammern. Nach einem Gründungsworkshop Ende Februar 2025 nahm die Zentrale im März 2025 ihre operative Arbeit auf. Die Fachkräfte-Service-Zentrale M-V ist mit ihrem Dienstleistungsangebot in eine breite landesweite Strategie zur Fachkräftesicherung eingebettet und basiert auf einem Beschluss des Zukunftsbündnisses M-V.

Die Fachkräfte-Service-Zentrale M-V fungiert als zentrale Anlaufstelle, die Unternehmen, internationale Fachkräfte aus Drittstaaten und relevante Institutionen verbindet. Zu den zentralen Aufgaben zählen die individuelle Unternehmensberatung zur Fachkräftegewinnung aus Drittstaaten, die Begleitung von Fachkräften im Zuwanderungsprozess sowie regelmäßige Einzelfallbesprechungen mit Kooperationspartnern.

Die Fachkräfte-Service-Zentrale M-V richtet sich an Unternehmen unterschiedlicher Branchen, die Fachkräfte einschließlich Auszubildende aus Drittstaaten gewinnen und integrieren wollen, sowie an internationale Fachkräfte aus Drittstaaten, die einen Einstieg in den Arbeitsmarkt Mecklenburg-Vorpommern anstreben. Am häufigsten werden aktuell Unternehmen im Bereich Hotel- und Gastgewerbe beraten. Zu den Top 3 der Themenschwerpunkte seitens Unternehmen gehören Fragen zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz, zur Fachkräftegewinnung und zum Aufenthaltsrecht, während sich Fachkräfte für Möglichkeiten der Einwanderung, die Regelungen des Aufenthaltsgesetzes und für die Anerkennung ihrer Berufe interessieren.